Mobile Opferberatung disqualifiziert sich selbst

Dem Grunde nach war die Schaffung einer mobilen Opferberatung sicher eine gute Idee, obwohl schon deren politische Einseitigkeit zumindest bedenklich war. Im Zusammenhang mit dem Halberstädter Theaterverfahren vor dem erweiterten Schöffengericht des Amtsgerichts Halberstadt in den Räumen des Landgerichts Magdeburg hat sich aber die mobile Opferberatung Magdeburg/Halberstadt insbesondere vertreten durch ihre Projektleiterin Frau Kleffner dermaßen ins Abseits manövriert, dass der verständige Bürger und Steuerzahler eigentlich nur noch darauf bestehen kann, dieser Einrichtung sofort und konsequent sämtliche öffentlichen Mittel zu streichen, denn es kann nicht angehen, dass Unfähigkeit und Beleidigung der Justiz auf Staatskosten finanziert werden.

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Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, auch Spezialist für Verkehrsunfallabwicklung. Präsident der Bundesvereinigung der Fachanwälte für Strafrecht e.V. Rechtsanwalt Werner Siebers aus Braunschweig, bundesweit tätig, insbesondere aber im Raum Braunschweig-Magdeburg. Wolfenbütteler Straße 79, 38102 Braunschweig Tel.: 0700 88887888 Fax: 0531 2738111 eMail: rawsiebers@aol.com www.strafjurist.de www.rechtsanwalt.ws www.unfallabwickler.de www.verkehrsunfallblog.de

2 Gedanken zu „Mobile Opferberatung disqualifiziert sich selbst

  1. so siehts aus

    Wer die Schließung der Mobilen Opferberatung fordert, sollte sich eingehender mit dem Problem Rechtsextremismus in Sachsen-Anhalt und den strukturellen Hindernissen für Antirassistische Arbeit befassen.

    Bei der Vielzahl rassistischer Übergriffe ist die mobile Opferberatung nicht nur „eine gute Idee“ sondern zwingend notwendig, da Opfer rechter Gewalt oft allein gelassen werden.

    Es wundert mich nicht das sich die MOB unter den derzeitigen Bedingungen in Sachsen-Anhalt gegenüber der Justiz positioniert.

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